Gärten für Senioren - Gesundheitsförderung im Alter

 
 

Die Menschen in Deutschland werden zunehmend älter und immer weniger Junge rücken nach. Dieses Phänomen der Überalterung hat zur Konsequenz, dass für eine wachsende Zahl von Pflegebedürftigen speziell zugeschnittene Freiräume und Gartenanlagen benötigt werden. Die heilsamen Einflüsse von Gärten sind hinlänglich bekannt. Ihre Wirkungen setzen bereits dann ein, wenn allein der Blick in eine grüne Umgebung gerichtet werden kann.

Gesundheitsförderung im Alter bedeutet dabei, dass die Menschen in Seniorenwohnheimen, über eine fachgerechte medizinische und pflegerische Grundversorgung hinaus, sozial eingebettet bleiben und den Kontakt zur Außenwelt und zur Natur aufrecht erhalten können. Die Beschäftigung im Freien, mit Gegenständen, die den meisten Bewohnern seit früher Kindheit an vertraut sind, schafft Erfolgserlebnisse und hält die motorischen Funktionen in Gang. Die Tätigkeiten im Grünen regen alle Sinne an und tragen zur Kommunikation zwischen den Bewohnern bei.

Einfache Lesbarkeit, Transparenz, warme Farben und Materialien, großzügige Gemeinschaftsflächen, Wege als Rundwege, kleine Beete und Hochbeete zum Gärtnern, spezifisch gestaltete Orte, die unterschiedliche Stimmungen und Erinnerungen wecken - das sind einige wichtige Planungskomponenten. Ihre Wirkung tritt ganzheitlich zu Tage und kommt Bewohnern, Besuchern und Mitarbeitern gleichermaßen zugute - barrierefrei und lebenswert für Jung und Alt.