Entwufsstudien zur Friedhofserweiterung Havixbeck

 
 

Für die Erweiterung der Friedhofsfläche in Havixbeck wurden zwei Entwurfsstudien erarbeitet.

Die Entwurfsvariante ‚Amöbe’

Das lang gestreckte, abgewinkelte Grundstück wird durch einen mäandrierenden Hauptweg erschlossen. Entlang des Hauptweges reihen sich mehrere eingerahmte Bestattungsfelder auf. Auf diese Weise wird ein Ausbau in Bauabschnitten möglich.

Jedes Bestattungsfeld setzt sich aus einem Rasengrabbereich in der Mitte sowie einer Einrahmung aus amöbenförmigen Hain-Bestattungsfelder zusammen. Prinzipiell bietet diese Gliederung die Möglichkeit, eine sehr verschiedenartige und flexible Belegungsweise unterzubringen.

Die Entwurfsvariante ‚Ortho’

Das Grundstück wird durch einen doppelwegige, verspringende Mittelachse erschlossen. Zwischen den beiden Hauptwegen befinden sich die „Erinnerungsorte“: Ruheplätze mit, Namensstelen, Pflanzbereiche mit schirmförmigen Bäumen und ggf. Wasserbassins. Rechts und links davon lagern sich zunächst Rasengrabbereiche an, nach außen eingerahmt von Erdgräbern im Hain. Diese können nach Wunsch pflegearm oder konventionell ausgeführt werden. Um die Belegungsfläche optimal auszunutzen sind Teile der Böschung mit einer Gabionenmauer abgefangen.

 

 

 

 

Bearbeitung 2008 - in Zusammenarbeit mit Linder A.G. (CH) / Cemterra